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Das kleine Streaming 1×1 für Events

 



Streaming 1×1

Grundwissen zum Einstieg in die Streamingwelt

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe kurz und knapp erklärt.

Bild-/Videomischer
Ein Videomischer hat die Aufgabe, zwischen den von den verschiedenen Signalquellen bereitgestellten Videobildern umzuschalten. Ob fließende Übergänge zwischen dem Bildmaterial oder Spezialeffekte – mit der entsprechenden Technik bestehen vielfältige Möglichkeiten. Zudem kann er verschiedene Grafiken implementieren. Der Videomischer kann bei Einsatz eines Greenscreens das Keying übernehmen und einen flexibel wählbaren Hintergrund hinterlegen.

Grafiken sind u.a. Bilder, Logos, Bauchbinden, Präsentationen und Texte. Der Bild-/Videomischer kann auch Picture-in-Picture-Ansichten realisieren.

Encoder
Der Encoder wandelt die Mediendaten in das passende Format um und sendet sie daraufhin an den Streamingserver. Die Aufgabe kann entweder durch Hardwaregeräte oder durch Softwareprogramme (z.B. OBS) übernommen werden.
Flextally
Flextally ist ein System von Aufnahmeleuchten. Die Leuchten werden auf der Kamera befestigt und zeigen dem Kameraoperator und der Person die gefilmt wird, welches Kamerabild gerade übertragen wird. Leuchtet rotes Licht auf ist die Kamera gerade live, bei grünem Lichtsignal ist die Kamera im Preview und wird zeitnah live zu sehen sein. Dadurch wissen die Kameraoperator, wann sie gerade live sind und auch ein Moderator weiß, in welche Kamera er sprechen soll.
FPS
FPS steht für Frames per second und gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde gezeigt werden. Wird ein Video beispielsweise mit 30FPS aufgenommen, dann werden pro Sekunde 30 Bilder gezeigt. Die Geschwindigkeit wirkt sich darauf aus, wie flüssig Bewegungen wahrgenommen werden. Um Bewegungsabläufe darzustellen sind mindestens 24FPS notwendig. Bei schnellen Bewegungen (z.B. bestimmten Sportarten) sollte aber ein höherer FPS-Wert gewählt werden. Gängig sind hier 25 oder 50FPS.
Greenscreen
Der Greenscreen ist eine grüne Fläche, die bei Videoaufnahmen im Hintergrund  aufgespannt wird. In der Videonachbearbeitung oder vor der Übertragung zu den Teilnehmern wird das aufgenommene Objekt dann unter Verwendung einer Computersoftware freigestellt, sprich vom Hintergrund befreit, indem die zuvor grünen Partien des Videos entfernt und durch anderes, individuell wählbares Bild- oder Videomaterial überlagert werden.
Kamera
Kamera ist nicht gleich Kamera! Kameras können statisch oder bewegt eingesetzt sein und je nach Einsatzzweck unterschiedliche Funktionen und Möglichkeiten vereinen. Ob Dome Cams, Kamerakran, Steady-cams oder eine ganz andere Alternative ist abhängig vom Setting und Einsatzzweck.
Latenz
Die Latenz beschreibt eine Zeitverzögerung. Im Kontext Streaming unterscheidet man zwischen zwei Arten von Latenzen: Einerseits geht es um die Zeitverzögerung zwischen Bild- und Tonmaterial (s. Punkt Synchronität) andererseits um die Latenz zwischen Sender und Empfänger. Die Latenz zwischen Sender und Empfänger spielt vor allem eine Rolle, wenn im Stream live interagiert werden soll und ist von Faktoren wie der eingesetzten Technik und der Geschwindigkeit der Internetanbindung abhängig. Um möglichst geringe Latenzen zu erreichen, sollte von vornherein in der Planung darauf geachtet werden, wie die einzelnen genutzten Komponenten interagieren.
Nachbearbeitung/Postproduction
Egal ob zum Zeitpunkt des Streams nicht alle Teilnehmer anwesend sein konnten oder die Inhalte für andere Zwecke genutzt werden sollen. Video und Ton des Streams können parallel zur Liveübertragung gespeichert werden und in der Nachbearbeitung zu einem kurzen Zusammenschnitt gebündelt werden. Dadurch wird ihr Streaming Event auch langfristig erlebbar und nachhaltig nutzbar gemacht.
Privatsphäre
Ist ein Stream nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht, kann dieser nur für einen begrenzten Personenkreis zugänglich gemacht werden. Die Teilnahme geht in diesem Fall nur über einen entsprechenden Link und ein Passwort. Innerhalb des Streams können auch Breakoutrooms oder Workshopräume eröffnet werden, in denen nur bestimmte Teilnehmer sich miteinander austauschen können.
Quellen
In einen Stream fließen je nach Umfang des Streams Daten aus verschiedenen Quellen ein. Als Quellen zählen alle externen Medienzuspieler, also zum Beispiel Laptops die Präsentationen oder Videos abspielen und auch Mikrofone und Kameras.
Server
Der Server stellt den Stream für die Zuschauer bereit. Unser Server steht in Deutschland, entspricht somit dem Datenschutz nach DSGVO und ermöglicht sicheres und hochqualitatives Streaming.
Streaming Plattform
Über unsere Streaming Plattform kann der Stream individuell gestaltet und angepasst werden. Um eine Vorstellung zu bekommen, gibt es hier eine genauere Übersicht zu den  Möglichkeiten.

Weitere Plattformen zur Umsetzung des Streams sind Youtube, Facebook,  Zoom, Teams.

Studio
Um ein Event zu streamen ist es oftmals empfehlenswert auf ein Studio zurückzugreifen. Dort besteht die perfekte Umgebung, die für einen Stream benötigt wird und muss nur noch an ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Häufig sind Faktoren wie eine gute Ausleuchtung, zuverlässige Internetanbindung, eine Bühne und Platz für die Regie im Studio leichter zu realisieren. Bei Bedarf kümmern wir uns gern um ein passendes Studio zugeschnitten auf ihre Bedürfnisse.
Synchronizität
Die Synchronizität beschreibt die zeitliche Anpassung von Bild und Ton aufeinander. Im Idealfall besteht zwischen Bild und Ton im Stream keine Latenz und die Signale sind genau zeitlich zueinander.
Ton
Schlechter Ton   kann   die   schönsten   Bilder   ruinieren. Um Probleme wie Störgeräusche oder eine schlechte Sprachverständlichkeit zu umgehen ist professionelle Tontechnik unverzichtbar, um den Stream für die Teilnehmer angenehm zu gestalten. Je nach Bedarf können hier  ein  Richt-,  Hand- oder  Ansteckmikrofon benutzt werden, außerdem ist ein Mischpult immer Bestandteil unseres Setups, sodass die Teilnehmer das Geschehen nicht nur visuell sondern auch auditiv verfolgen können.

Bei extern zugeschalteten Rednern sind beim Ton noch weitere Dinge zu beachten: so ist eine N-1 Schalte
einzusetzen, sodass auch der externe Redner alles hören kann, aber nicht sich selbst hört.